Nagelbettentzündung am Zeh – eine schmerzhafte Angelegenheit

Eine Nagelbettentzündung am Zeh entsteht meistens aus einer harmlosen kleinen Verletzung heraus. Durch einen Riss in Haut oder Nagel können unliebsame Bakterien oder Pilzsporen eindringen, die sich dann im Gewebe des Nagelbettes festsetzen. Dies macht sich oftmals mit Rötungen, Schwellungen oder Druckschmerz-Empfindlichkeit bemerkbar. Zu diesem Zeitpunkt sollte man direkt handeln und etwas gegen die Entzündung unternehmen. Um den Schmerz zu lindern, kann man die schmerzende Stelle mit einem Eisbeutel kühlen. Auch ein warmes Bad mit entzündungshemmenden Zusätzen wie beispielsweise Kamille kann wahre Wunder bewirken. Weitere Hausmittel auch unter Hausmittel gegen eine Nagelbettentzündung.

Was, wenn gar nichts mehr geht?

Wenn gar nichts mehr geht, der Schmerz zunimmt und die Entzündung am Zeh sich weiter ausbreitet, sollte man den Gang zum Arzt nicht scheuen. Auch wenn Eiter austritt, darf nicht länger abgewartet werden. Der Arzt den Eiter entfernen oder entzündungshemmende Salben oder Medikamente verordnen. Wenn all dies nicht hilft, weil die Nagelbettentzündung schon viel zu weit fortgeschritten ist, kann im schlimmsten Fall eine Entfernung des Zehennagels notwendig werden. Dies sollte nicht weiter beunruhigen, da ein neuer Zehennagel innerhalb weniger Monate vollständig nachwächst. In jedem Fall sollte man weiteren Druck durch zu enges Schuhwerk vermeiden und den Zeh schonen, sodass er in Ruhe heilen kann.